1.Tag Montag der 21. August


11Uhr fährt mein erster Zug heute erstmal nach Gera. Bis dahin geht noch alles gut.
Ich lerne einen netten älteren Herrn kennen, der mit E-Bike unterwegs ist und von Gera den Elsterradweg nach Halle fahren will. Mein Anschlußzug nach Hof ist in Gera völlig überfüllt, keine Chance mit Fahrrad da mitzukommen. Also 2h warten auf den nächsten Zug. Im nächsten quetschen ich mich dann irgendwie rein und schaffe es dann bis 18:30 nach Regensburg. Für eine Stadtbesichtigung bleibt so nur noch wenig Zeit. Ich nehm halt mit was auf dem Weg zum Campingplatz liegt.

 

  

 2.Tag Dienstag der 22. August

Ich bin im Moment noch zu unruhig, die Ruhe und Gelassenheit für so eine Reise muß ich erst wieder lernen. Regensburg lasse ich so erstmal außen vor, ich will auf Strecke. Früh um 9 ist alles zusammengepackt und es geht an der Donau lang.Das Rad fährt gut, die Strecke ist wirklich schön, es ist nur irre heiß. Kurz hinter Kelheim gibt's einen Bootstransfer durch den Donaudurchbruch, also wuchte ich mein Bike auf den Kahn und genieße die Fahrt, der absolute Höhepunkt heute, sehr sehenswert die Felsformationen an den Donauufern. Bis zum Kloster Weltenblick geht die Bootsfahrt. Ich mache mich aber schnell weiter, viel zu viele Touris hier Bis Vohburg komme ich heute, hier gibt's einen kostenlosen Camping mit Minimalausstattung, aber direkt an der Donau. Der 2. Höhepunkt heute der abendliche Sprung in die Donau, eine absolute Wohltat nach dem Backofen heute. 😃

 





 


3.Tag Mittwoch der 23. August


Die Nacht war ein Katatstrophe. Irgendwelche Camper hier lassen bis nach Mitternacht ihre Notstromer
vor sich hin tuckern und es kühlt kaum ab über Nacht. So kriege ich nur wenig Schlaf. Frühs gehts
dann ohne Frühstück ziemlich kaputt los. Die Hitze macht mir zu schaffen. Kurz vor Ingolstadt habe ich einen kurzen Kreislaufaussetzer, mir wird schwarz vor Augen und ich kippe mitsamt Rad auf dem Radweg um. Zum Glück ist nichts weiter passiert außer ner zerrissenen Hose. Nach dem ersten Schock beschließe ich erstmal nach Weimar zurück zu fahren, die Hose ersetzen, mich aklimatisieren und über Plan B nachdenken.

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